Digitale Technologien sind nie neutral. Entscheidungen über Software, Plattformen und Standards beeinflussen Teilhabe, Datenschutz, Bildung und demokratische Kontrolle. Open Source schafft Transparenz, Unabhängigkeit und gemeinschaftliche Entwicklung. Accessibility sorgt dafür, dass digitale Räume für alle Menschen nutzbar sind — unabhängig von Einschränkungen oder technischen Voraussetzungen.
Der Talk zeigt, warum digitale Souveränität ohne offene Standards, barrierefreie Systeme und gemeinschaftlich entwickelte Software kaum möglich ist. Dabei wird auch die Idee von „Digital Public Goods“ betrachtet: digitale Infrastrukturen, die offen, zugänglich, gemeinschaftlich nutzbar und gesellschaftlich relevant sind. Das Joomla-Ökosystem kann dabei als Beispiel verstanden werden — als offene Plattform, die Wissen, Teilhabe und digitale Unabhängigkeit ermöglicht. Der Vortrag diskutiert, welche Verantwortung Open-Source-Projekte in diesem Kontext tragen und warum technische Entscheidungen immer auch politische Auswirkungen haben.